Einfach gesund leben
Krankheiten wie Bluthochdruck, Krebs oder Gicht, Vorfälle
wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verschlingen jährlich Summen
in astronomischen Höhen: Im Jahr 2002 flossen 35,4 Milliarden
Euro in die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, davon 8,1
Milliarden allein für die Therapie von Bluthochdruck. Schlaganfälle
schlugen mit vier Milliarden Euro zu Buche, koronare Herzerkrankungen
und Infarkte mit sieben Milliarden. Ärzte, Politiker und Gesundheitsexperten
sind sich einig: Mehr Vorbeugung ist nötig, um das deutsche
Gesundheitswesen auf Dauer bezahlbar machen zu können. Fachleute
rechnen mit einer Kostensenkung um ein Drittel, wenn sich jeder
Mensch vernünftig ernähren, ausreichend bewegen, auf Nikotin
und übermäßig Alkohol verzichten würde.
Doch Krankheit ist nicht nur ein Kostenfaktor. Hinter den Ausgaben
stehen Schicksale: Ein Schlaganfall beispielsweise kann das Leben
einer ganzen Familie verändern, weil der Vater nun auf einen
Rollstuhl angewiesen ist. Eine Brustkrebs-Patientin hat womöglich
ein Leben lang Angst vor einem Rückfall, ein Infarkt-Geschädigter
muss unter Umständen in Frührente.
Vielen Leiden sind wir nicht schutzlos ausgeliefert. Ärzte
verstehen das komplexe Zusammenspiel von Genen und Umweltfaktoren,
Ernährung und Bewegung, Medikamenten und Hormonen immer besser.
Damit eröffnen sie jedem Einzelnen die Möglichkeit, für
seine Gesundheit Verantwortung zu übernehmen - und damit aktiv
daran zu arbeiten, fit bis ins hohe Alter zu bleiben.
Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Rauchen, falsche
Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum: Das
sind die sechs wichtigsten Risikofaktoren, die fast alle Zivilisationskrankheiten
beeinflussen. Dazu gehören Erkrankungen der Herzkranzgefäße,
Krebs, Schlaganfall und Diabetes Typ II. Dabei stehen diese Punkte
nicht isoliert, sondern sind miteinander gekoppelt. Zum Beispiel
Übergewicht: Schuld sind meist eine falsche Ernährung
und mangelnde Bewegung. Als Folge drohen hohe Cholesterinwerte,
die die Gefäße schädigen, und Bluthochdruck: "Fettgewebe
ist hormonell aktiv und bildet bestimmte Substanzen, die den Blutdruck
zusätzlich in die Höhe treiben. Wer abnimmt, senkt deshalb
auch seinen Blutdruck", erklärt Professor Erich Bernd
Ringelstein, Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität
Münster.

Wer sich fettarm ernährt und auf übermäßig
viel Salz verzichtet, tut auch seinen Gefäßen etwas Gutes.
Körperliche Bewegung hilft nicht nur im Kampf gegen überflüssige
Pfunde, sondern senkt auch den Blutdruck. Nikotin und übermäßig
viel Alkohol dagegen treiben ihn in die Höhe: "Jede Zigarette
steigert den Wert um 20 Millimeter Quecksilbersäule",
erläutert Erich Bernd Ringelstein. Der Grund: Rauchen verengt
die arteriellen Gefäße. Das Herz versucht, diese Engpässe
durch eine stärkere Pumparbeit auszugleichen. Dadurch steigt
der Blutdruck.
Die Fakten sprechen also eindeutig für Vorsorge - und die
ist auf den ersten Blick ganz leicht: Jeder kann sich bewusst und
ausgewogen ernähren, ausreichend bewegen, Übergewicht
vermeiden, auf Blutdruck und Cholesterinwerte achten, auf Nikotin
und Alkohol verzichten. Das schützt nicht nur vor Gefäßkrankheiten,
sondern bewahrt zudem vor Krebs: Allein durch Lebensstil und regelmäßige
Arztbesuche könnten bis zu zwei Drittel aller bösartigen
Tumoren verhindert werden, schätzen Experten.
So einfach diese Regeln klingen - ihre Umsetzung fällt vielen
Menschen schwer. Schon bei der Ernährung hapert es ganz offensichtlich,
denn fast jeder zweite Deutsche bringt zu viel Kilos auf die Waage.
Die meisten ernähren sich zu fettreich und bewegen sich zu
wenig - und das schon im Kindesalter: "Kinder und Jugendliche
wissen kaum etwas über gesunde Ernährung und greifen lieber
zu Fettgebackenen und viel Fleisch, als Obst und Gemüse zu
essen", beobachtet Erich Bernd Ringelstein. Experten befürchten,
dass deshalb zurzeit eine ganze Generation fettsüchtiger und
herzkranker Diabetiker heranwächst: Ohne wirksame Prävention
wird die Zahl der Zuckerkranken in Deutschland bis 2025 auf zehn
Millionen steigen, befürchten Mediziner.
Mit dem Auto ins Büro fahren, acht Stunden am Schreibtisch
sitzen und den Abend "ganz entspannt" auf der Couch vor
dem Fernseher verbringen: So sieht der Alltag für viele Deutsche
aus. Durchschnittlich 80 000 Stunden verbringt ein "Büromensch"
während seines Arbeitslebens im Sitzen - mehr als neun Jahre.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass sich rund
30 Prozent aller europäischen Erwachsenen nicht ausreichend
bewegen. Jeder zweite Deutsche legt täglich weniger als 800
Meter zu Fuß zurück. Mediziner sind sich einig: Das ist
zu wenig!
Denn Sport hilft nicht nur gegen Übergewicht und Bluthochdruck,
sondern beugt gleich einer ganzen Reihe von Erkrankungen vor, darunter
Darmkrebs, Brustkrebs, Osteoporose, Schlaganfall sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Freizeitsportler profitieren schon von der ersten Minute Training:
Die Körperwahrnehmung verbessert sich, Rückenschmerzen
und andere chronische Leiden nehmen ab. "Man fühlt sich
einfach jünger und leistungsfähiger, wenn man regelmäßig
Sport treibt", fasst Martin Halle zusammen. "Wir sollten
erkennen, dass Bewegung zu einem gesunden Lebensstil dazu gehört",
mahnt der Professor für Präventive und Rehabilitative
Sportmedizin an der Technischen Universität München.
Forscher und Mediziner waren in den vergangenen Jahren immer wieder
davon überrascht, wie groß der Einfluss von körperlicher
Aktivität auf die Gesundheit ist. "Sport ist in der Lage,
bestimmte Risikofaktoren zu einem gewissen Maß auszugleichen",
erläutert Martin Halle. So untersuchte eine Studie Menschen
mit einer Vorstufe des Typ-II-Diabetes (Altersdiabetes), der so
genannten Glukoseintoleranz. Betroffene können Kohlenhydrate
nicht richtig verwerten. Die Forscher fanden heraus, dass ein Sportprogramm
und eine Ernährungsumstellung dem Ausbruch der Zuckerkrankheit
besser vorbeugten als Medikamente. Bewegung senkt zudem die Gesamt-Sterblichkeit
unter Zuckerkranken um 40 Prozent. Auch Hypertoniker profitieren
von Bewegung: "Zwei- bis dreimal Sport pro Woche senkt den
Blutdruck durchschnittlich um zehn mm Hg", betont der Neurologe
Erich Bernd Ringelstein. Laut Studien ist zudem das Infarkt- und
Schlaganfall-Risiko von übergewichtigen Frauen deutlich niedriger,
wenn sie regelmäßig Sport treiben.

Und eine weitere gute Nachricht: Es ist nie zu spät, mit Sport
anzufangen. Auch wer erst im Alter beginnt, profitiert praktisch
sofort von den positiven Wirkungen. Chronisch Kranke oder ältere
Menschen, die sich bislang selten bewegt haben, sollten jedoch mit
einem Arzt reden, bevor sie mit Sport beginnen. Dann aber steht
der Bewegung nichts mehr im Weg: "Jeder sollte Sport ganz individuell
je nach Erkrankung und Trainingszustand treiben", rät
Präventions-Experte Martin Halle. Geeignet sind vor allem Ausdauer-Sportarten:
schnelles Spazierengehen, Radfahren, Nordic Walking, Jogging oder
Schwimmen - nach Möglichkeit 20 Minuten täglich.
Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wenig
Fleisch, viel pflanzliche Kohlenhydrate, reichlich Hülsenfrüchte,
fettarme Milchprodukte und wenig Fett - eigentlich müssten
die Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung jedem
längst in Fleisch und Blut übergegangen sein. Die Realität
sieht jedoch anders aus: Die Deutschen essen zu fett, zu salzig,
zu viel Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse. Dabei bleibt derjenige,
der zu reichlich Obst und Gemüse greift, schlank und fit. Zudem
beugt er vielen Krankheiten vor.
Gesundheit einfach essen - das geht tatsächlich. Zum Beispiel
mit der Mittelmeer-Küche: "Die Menschen in Italien, Spanien,
Portugal und Griechenland machen uns vor, wie man sich optimal ernährt",
erklärt Robert Wyn Owen, Toxikologe am Deutschen Krebsforschungszentrum
(DKFZ) in Heidelberg. "Dort sind die Krebsraten nur halb so
hoch wie bei uns." Untersuchungen haben bewiesen, dass das
nicht an besonders günstigen Gen-Kombinationen liegt, sondern
allein an der Ernährung: Ziehen Italiener oder Griechen in
ein anderes Land, erreicht ihr Krebsrisiko schon eine Generation
später das Level des Einwandererlands.
Aber was macht die Mittelmeerkost so gesund, und wie können
auch Menschen in anderen Ländern davon profitieren? Die mediterrane
Küche bietet viel Obst und Gemüse und reichlich Olivenöl
- Nahrungsmittel, die besonders reich sind an Antioxidantien. Das
sind Stoffe, die unsere Körperzellen vor Schäden durch
so genannte "freie Radikale" bewahren. Unser Körper
bildet ständig ein gewisses Maß dieser besonders aggressiven
Substanzen. UV-Strahlung, Radioaktivität und Umweltgifte kurbeln
zusätzlich ihre Produktion im Körper an. Die "freien
Radikale" greifen die Gefäßwände an, begünstigen
Krebs, da sie das Erbgut schädigen, und stehen im Verdacht,
rheumatische Erkrankungen auszulösen. Antioxidantien können
Radikale "entschärfen" und beugen damit diesen Leiden
vor.
Aber gehört zu einem guten italienischen oder griechischen
Essen nicht auch ein Glas Wein? Diese Frage bejaht Ernährungsexperte
Robert Wyn Owen. Doch Alkohol ist ein zweischneidiges Schwert: Einige
Studien haben bislang Hinweise darauf gegeben, dass moderater Genuss
von Wein und Bier vor allem die Blutgefäße schützt.
Andererseits wissen Ärzte schon lange, dass Alkohol das Risiko
erhöht, an Krebs in Mund und Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre,
Leber und Dickdarm zu erkranken. "Studien haben eindeutig belegt,
dass Männer maximal einen Liter Bier oder eine halbe Flasche
Wein pro Tag trinken sollten, Frauen die Hälfte", erläutert
der Neurologe Erich Bernd Ringelstein. "Das ist die Dosis,
die erste Schäden verursacht. Besser also, man trinkt nur die
Hälfte dieser Menge!"

Selbstverständlich bringen viele Deutsche ihr Auto regelmäßig
zur Inspektion. Scheckheftgepflegt stellen sie es außerdem
alle zwei Jahre dem TÜV vor. Mit ihrer Gesundheit gehen die
meisten weitaus weniger pfleglich um: Viele suchen erst dann ärztlichen
Rat, wenn sie Beschwerden haben. Dann soll der Mediziner den Schaden
beheben, den ein ungesunder Lebensstil über Jahre oder sogar
Jahrzehnte angerichtet hat.
Dabei lassen sich viele Krankheiten verhindern, wenn man Warnsignale
und Risikofaktoren frühzeitig wahrnimmt. Zum Beispiel Bluthochdruck:
Hypertonie verursacht keine Beschwerden, schädigt aber "klammheimlich
die Gefäße", so der Neurologe Erich Bernd Ringelstein.
Die Devise der Prävention lautet daher: Gar nicht erst krank
werden und rechtzeitig vom Arzt erfahren, wo mögliche Risiken
liegen.
Für die Ärzte ist dieser Gedanke nicht neu: "Für
den klassischen Hausarzt hat Prävention schon immer eine große
Rolle gespielt", sagt Dr. Bernhard Gibis, Dezernent der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung in Berlin. Doch bislang seien viele Vorsorge-Ratschläge
wie Abspecken und mehr Bewegung bei Patienten oft auf taube Ohren
gestoßen. Erst in jüngster Zeit habe ein Wandel im Bewusstsein
der Patienten stattgefunden. "Man beschäftigt sich heute
viel eher mit seiner eigenen Gesundheit", hat der Experte beobachtet.
Möglicherweise habe das auch etwas mit der Fitness- und Wellnesswelle
zu tun: Der Mensch kümmert sich mehr um seinen Körper
- und wird damit auch empfänglicher für die Vorschläge
der Mediziner. "Der Arzt wird so zum Partner des noch gesunden
Versicherten, zu einem Manager der Gesundheit", fasst Bernhard
Gibis zusammen.
Ein echter "Vorbeuge-Klassiker" ist der regelmäßige
Gesundheits-Check für über 35-Jährige beim Arzt.
Alle zwei Jahre erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten
für einen großen Check-up von Kopf bis Fuß. Der
Arzt entnimmt dabei Blut und lässt eine Urinprobe untersuchen,
fragt nach Beschwerden und Krankheiten in der Familie, misst den
Blutdruck und hört die Lunge ab. Im Idealfall berät der
Mediziner seinen gesunden Patienten, wo möglicherweise Risiken
liegen - hoher Blutdruck, Übergewicht, falsche Ernährung.
Tumoren dagegen können die meisten Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen
nicht im klassischen Sinne vorbeugen. Brustkrebs-Checks, Haut- und
Prostata-Untersuchungen sowie Darmspiegelungen helfen aber, bösartige
Geschwulste möglichst früh frühzeitig zu erkennen.
Der Grund liegt auf der Hand: Krebsgeschwüre lassen sich einfacher
therapieren, wenn sie noch klein sind und noch keine Tochtergeschwüre
in den Körper gestreut haben. Der Patient hat dann deutlich
bessere Überlebenschancen. Dennoch: Den deutlich größeren
Effekt als regelmäßige Untersuchungen hat die Vorbeugung
durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. "Gesundheitsbewusstes
Verhalten reduziert die Krebsrate um 20 bis 30 Prozent, Früherkennung
gerade mal um fünf Prozent", weiß Professor Nikolaus
Becker von der Abteilung Klinische Epidemiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums
(DKFZ) in Heidelberg.

Beide Systeme müssen sich also ergänzen. Dabei schöpfen
die Deutschen noch längst nicht alle Potenziale der Früherkennung
aus, ist sich Nikolaus Becker sicher. "Zurzeit nehmen nur etwa
die Hälfte aller Frauen und ein Drittel aller Männer die
Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen wahr. In anderen Ländern
beteiligen sich dagegen 70 bis 90 Prozent. Deutschland hat noch
erheblichen Nachholbedarf!"
Das Argument für eine gesunde Lebensweise liegt klar auf der
Hand: ein längeres, gesünderes Leben mit mehr Vitalität
und Lebensfreude. Trotzdem fällt es vielen schwer, sich gesund
zu ernähren und mehr zu bewegen. Das Problem: Die meisten Menschen
empfinden es als Verzicht, wenn sie statt zu Pommes, Chips und Schokolade
zu Möhren und Melonen greifen sollen. Auch zum Sport müssen
sie sich erst überwinden. Und vielen ist allein der Gedanke
an eine Darmspiegelung zur Krebsvorsorge ein Graus. Wie schafft
man es trotzdem, sein Leben fitter und gesünder zu gestalten?
"Wichtig ist es, kleine Schritte zu gehen, sonst hält
man nicht durch. Aber man muss immer am Ball bleiben", rät
der Neurologe und Schlaganfall-Experte Erich Bernd Ringelstein.
"Man kann zum Beispiel einfach mal ausprobieren, ob es schön
ist, ein Stück Obst zusätzlich zum Frühstück
zu essen." Zu Beginn mag der Geschmack von fettarmem Käse,
Magerquark und Co. noch fade sein. "Aber man gewöhnt sich
daran. Schon nach einiger Zeit mag man keine fettigen Panaden mehr
essen", verspricht der Experte. "Es dauert nicht lang,
und man merkt, wie übersalzen viele Gerichte in Schnellrestaurants
sind." Dazu kommt, dass der Körper einen für die
gesunde Ernährung belohnt. "Nach einiger Zeit merkt man,
dass man sich fitter fühlt und leistungsfähiger ist. Die
Lebensqualität steigt." Das gelte nicht nur für gesunde
Ernährung, sondern auch für Sport.
Und wie setzt man gute Vorsätze wie die tägliche Jogging-Runde
im Park in die Tat um? Hirnforscher Ernst Pöppel rät zur
Ritualisierung. "Der Tag an sich muss inszeniert werden. Man
muss sich einfach angewöhnen, bestimmte Dinge an bestimmten
Tagen zu erledigen." Schließlich essen, arbeiten und
schlafen wir auch zu bestimmten Zeiten, ohne darüber nachzudenken.
"Sport muss so selbstverständlich werden wie Zähneputzen
oder Frühstücken", fordert der Hirnforscher. Zwar
könne man am Anfang die Ritualisierung auch als Verkrampfung
empfinden. "Aber dann gerät man schnell an den Punkt,
dass einem etwas fehlt, wenn man sich nicht bewegt." Ähnliches
gilt auch für Vorsorge-Untersuchungen. "Der Gang zum Arzt
muss einfach selbstverständlich werden", betont Ernst
Pöppel.
Doch wie bei so vielen Dingen gilt auch für die Vorsorge von
Krankheiten: Übertreiben schadet nur. "Wenn man mit Gewalt
gesund bleiben möchte, bleibt oft die Lebensfreude auf der
Strecke!" mahnt der Hirnforscher. Wer sich dagegen zwanglos
gesund ernährt und regelmäßig bewegt, fühle
sich einfach besser. Und schafft damit zusätzlich beste Vorraussetzungen
dafür, lange und gesund zu leben.
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