Badminton - Sonstiges



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Richtiges Aufwärmen und Einspielen

Aufwärmen
Egal, ob Sie im Tennis, Badminton oder Squash, egal ob im Freien oder in der Halle: Ein vernünftiges Aufwärmen ist unbedingt notwendig. Wenn Sie unserem 5-Punkte-Plan folgen, sollten Sie schmerzhafte Zerrungen oder noch schlimmere Verletzungen vermeiden können.

Arme und Schultern
Diese Körperteile sind bei allen drei Sportarten besonders gefordert, deshalb müssen sie besonders intensiv aufgewärmt werden. Dehnen Sie den Schlagarm nach Stretchingmethode sanft ca. 10 Sekunden bis kurz vor den schmerzhaften Punkt und lockern Sie das Schultergelenk durch Kreiselbewegungen.

Adduktoren
Diese Muskelgruppe auf der Innenseite der Oberschenkel sollten Sie durch gezielte Dehnübungen (es muss kein Spagat sein) aufwärmen.

Waden und Oberschenkel
Für die Laufarbeit unverzichtbar. Dehnen Sie jeweils beides nacheinander: Den Muskel und seinen Gegenspieler.

Bauchmuskeln
Aufschlag und Smash fordern diese Muskelpartie besonders. Sit-Ups bringen sie auf "Betriebstemperatur".

Joggen und Lockern
Natürlich auch zwischen den Dehnphasen, vor allem aber auch am Ende noch einmal ausschütteln und zum Abschluss einen lockeren, längeren Trab mit kurzen Sprintphasen. Nun können Sie sich auf den Platz wagen.

"Ja das fehlt bei uns leider, die meisten fangen gleich volle Lotte an zu spielen. Ohne die technik und das regelmässige zu üben."

Einspielen
Auch wenn Sie sich bereits ausreichend aufgewärmt haben; auch wenn es von der gemieteten Stunde des Tennis- oder Badmintonplatzes abgeht: Mit dem Spielen sollten Sie noch etwas warten. Spielen Sie sich erst ein! So bringen Sie Ihren Bewegungsapparat auf Touren und üben die Bewegungsabläufe der unterschiedlichen Schläge, was bei Freizeitspielern, die diese Abläufe noch nicht automatisiert haben, besonders wichtig ist.

Mit der Kraft sollten Sie sich beim Einspielen etwas zurückhalten. Vielmehr geht es darum, den Ball im Spiel zu halten und sich auf die Schlagtechnik zu konzentrieren. Auch Ihr Spielpartner hat davon am meisten. Nach fünf bis zehn Minuten bereits gehen Ihnen die Schläge leichter von der Hand. Im Übrigen spielen sich auch Agassi und Kuerten intensiv ein. Bereits bevor sie auf den Center Court gehen, haben Sie mindestens eine halbe Stunde ihre Schläge eingeübt und automatisiert.

Widmen Sie als Tennisspieler dem Aufschlag die meiste Aufmerksamkeit. Denn dabei müssen am meisten unterschiedliche Bewegungen koordiniert werden: Der Ballwurf, die Aushol- und die Schlagbewegung. Und bei all dem nicht übertreten. Hier gilt ganz besonders: Ohne allzu großen Kraftaufwand beginnen, dann kontinuierlich steigern. Im anderen Fall können leicht Schulter- und Sehnenbeschwerden auftreten.

Noch wichtiger als beim Tennis ist die Einspielphase bei Badminton und Squash. Der Grund: Bei diesen Sportarten sind Aushol- und Schlagbewegung in der Regel kurz und äußerst kraftvoll. Deshalb gilt auch hier: Üben Sie die Schlagbewegungen ohne Kraft mehrere Minuten ein, und steigern Sie dann den Kraftaufwand.


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